Tagesgeldkonto Vergleich

Was ist ein Tagesgeldkonto?

Bei den Sparern erfreut sich das Tagesgeldkonto immer größerer Beliebtheit. Die Anleger bekommen auf dem Tagesgeld höhere Zinsen als auf dem Sparbuch oder dem Girokonto, ihr Guthaben ist durch den gesetzlichen Einlagenschutz selbst im Fall einer Bankenpleite gesichert und sie können jederzeit über das Geld verfügen, genießen also ein Höchstmaß an Flexibilität. Wenn sie regelmäßig und sorgfältig Tagesgeld vergleichen, können sie die bestmögliche Rendite herausholen.

Tagesgeld vergleichen und ein Konto eröffnen

Hunderte von Anbietern kämpfen um die Gunst der deutschen Anleger. Der Vergleich der Konditionen lohnt sich also im Vorfeld in jedem Fall, weil sich die Konditionen trotz des historischen Zinstiefs erheblich unterscheiden und schnell ändern können. Bevor Sparer vorschnell ein Konto eröffnen, sollten sie also die verschiedenen Banken unter die Lupe nehmen und gründlich die Angebote an Tagesgeld vergleichen. Anschließend können sie schnell und relativ unkompliziert ein Konto eröffnen.

Das dauert in der Regel nicht länger als eine Stunde. Auch nachdem sie das Konto eröffnet haben, sollten sie weiterhin Tagesgeld vergleichen und können mit relativ geringem Aufwand den Anbieter wechseln, wenn sich bei einer anderen Bank mehr aus dem Geld machen lässt. Die einzelnen Schritte zur Eröffnung des Kontos:

  • Tagesgeld vergleichen und die besten Konditionen finden
  • Die Unterlagen zur Kontoeröffnung anfordern
  • Diese ausfüllen und zurückschicken
  • Geld einzahlen und Zinsen kassieren

Tagesgeld vergleichen: darauf sollten Anleger achten

“Hohe Zinsen gelten oft nur zeitlich und in der Höhe befristet”, schreibt “der Spiegel” zum Thema Tagesgeld vergleichen. Die hohen Zinsen werden nämlich oft nur als Lockvogelangebote gewährt, um optisch gut abzuschneiden, wenn Sparer die Angebote vergleichen. Sobald die Frist abgelaufen ist und die Zinsen sinken, werden dem neuen Kunden Finanzprodukte angeboten, an welchen auch die Bank mehr verdienen kann.

Für Anleger, die Tagesgeld vergleichen, gilt also: “Wichtig ist daher ein attraktiver, unkonditionierter Basiszins.” Manche Geldinstitute bieten die hohen Zinsen außerdem nur, wenn die Anleger die aktuellen Angebote vergleichen, ein Konto eröffnen und außerdem ein Girokonto eröffnen oder mit ihrem Aktiendepot wechseln.

Auch dass die attraktiven Zinsen nur ab oder bis zu einem bestimmten Geldbetrag gelten, ist nicht unüblich in der Branche. Darauf sollten die Anleger im Vorfeld achten:

  1. Tagesgeld vergleichen und die attraktivsten Zinsen finden
  2. Gibt es hohe Zinsen nur in Verbindung mit einem Girokonto oder einem Aktiendepot?
  3. Ist ein Mindest- oder ein Höchstbetrag erforderlich?

Sparer müssen am Ball bleiben

Anleger, die nur vor der Eröffnung des Kontos Tagesgeld vergleichen, schneiden unterm Strich schlechter ab als Sparer, die bei einem Anbieter bleiben. Der Grund dafür liegt darin, dass der Zinssatz für Tagesgeldkonten von mehreren Faktoren abhängt. Grundsätzlich orientiert sich das Zinsniveau am Leitzins der Europäischen Zentralbank. Diese Währungsbehörde wurde 1998 von den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union gegründet und gibt die Leitlinien für die Geldpolitik in der Europäischen Währungsunion vor.

Die größte Bewährungsprobe für das Institut stellte die jüngste Finanzkrise dar, in deren Folge selbst ganze Staaten des Euroraums in eine bedrohliche Schieflage geraten waren. Allerdings behalten sich die Banken einen gewissen Spielraum vor und zahlen notfalls bei den Zinsen für Tagesgeldkonten auch drauf, um die Inhaber der Konten auf andere, für die Banken lukrativere Finanzprodukte aufmerksam zu machen.

Ständiger Vergleich von Tagesgeld Konten lohnt sich

Vor allem vor der Eröffnung eines Tagesgeldkontos lohnt sich der Vergleich Tagesgeld. Beispielsweise locken manche Banken mit einem Zinssatz von bis zu sechs Prozent. “Den gibt es aber nur für Neukunden, die ein Depot mit mindestens 3.000 Euro eröffnen”, so die Stiftung Warentest. Zudem gelte dieser Zinssatz nur zeitlich befristet und bis zu einem maximalen Anlagebetrag von 5.000 Euro. Statt eines solchen Angebotes sollten die Kunden lieber einen Anbieter wählen, der die angebotene Verzinsung bereits ab dem ersten Euro und ohne Zeitlimit bietet. Denn anders als bei Sparbüchern oder Festgeldkonten wird der Zinssatz für Tagesgeld üblicherweise nicht garantiert.

Dieser orientiert sich am Leitzins der Europäischen Zentralbank und kann deshalb täglich schwanken. Kunden, welche das Tagesgeldkonto nutzen wollen, um Kapital für größere Investitionen anzusparen und deshalb die bestmögliche Rendite erwirtschaften wollen, sollten den Vergleich Tagesgeld regelmäßig und kontinuierlich machen. Gibt es bei einem anderen Geldinstitut höhere Zinsen, können sie das bestehende Tagesgeldkonto unkompliziert auflösen und ein neues eröffnen.

Lohnt sich der Wechsel des Tagesgeld Kontos?

Der Tagesgeld Zinsen Vergleich lohnt sich für die Anleger nicht nur vor der Eröffnung des ersten Tagesgeldkontos. Denn: Die Zinsen, die für Tagesgeld bezahlt werden, orientieren sich am Leitzins der Europäischen Zentralbank. Sobald sich dieser ändert, wirkt sich das unmittelbar auf die Konditionen für Tagesgeld aus.

Die verschiedenen Kreditinstitute setzen die Vorgaben des Leitzinses jedoch nicht eins zu eins um. Sie bieten beispielsweise besonders attraktive Zinsen, wenn sie neue Kunden auch auf andere Angebote oder Finanzprodukte aufmerksam machen wollen. Kunden, die regelmäßig einen Tagesgeld Zinsen Vergleich machen, können deshalb so manches attraktives Angebot entdecken, obwohl sie bereits ein Tagesgeldkonto besitzen. Der ständige Vergleich lohnt sich also insbesondere für Sparer, die ihr Geld sicher und zugleich möglichst renditestark anlegen wollen.

Was bedeutet der Einlagensicherungsfonds?

Beim Einlagensicherungsfonds handelt es sich um ein Sicherungssystem der Banken, der die Kundengelder auch dann schützt, wenn ein Geldinstitut in finanzielle Schieflage oder gar in die Insolvenz gerät. Alle wichtigen Kreditinstitute Deutschlands sind diesem Sicherungssystem angeschlossen. Der Bundesverband deutscher Banken hat den freiwilligen Einlagensicherungsfonds 1998 neben der staatlich eingerichteten Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH eingeführt.

Kommentare anzeigen

No Responses Yet

    Kommentar abgeben